Was ist mein Therapieziel?

Dein wich­tigs­tes Ziel sollte sein den Blut­zu­cker­spie­gel mög­lichst im emp­foh­le­nen Bereich zu hal­ten und somit auch einen guten Lang­zeit­blut­zu­cker­wert (HbA1C) zu erreichen.

The­ra­pie­ziele bei Typ 1 Dia­be­tes:

  • 80 bis 110 mg/dL nüch­tern bzw. vor den Mahlzeiten
  • 110 bis 130 mg/dL vor dem Schlafengehen
  • < 140 mg/dL  zirka 2 Stun­den nach Ein­nahme einer Mahlzeit

Dei­nen Blut­zu­cker in der Nacht zu kon­trol­lie­ren, ist dann wich­tig, wenn du den Ver­dacht oder die Nei­gung zu nächt­li­chen Hypo­gly­kä­mien hast.

Wenn du einen Blut­zu­cker­sen­sor hast, wer­den dir eine noch genauere Erfas­sung der Blut­zu­cker­schwan­kun­gen und eine exak­tere Anpas­sung der Insulin­the­ra­pie ermög­licht. Erkun­dige dich hier­für bei dei­nen betreu­en­den Arzt.

Quelle:
ÖDG – Leit­li­nien 2009

Der Lang­zeit­wert - HbA1C

Der HbA1C dient als Para­me­ter zur Beur­tei­lung der Qua­li­tät der Blut­zu­cker­ein­stel­lung der letz­ten 2–3 Monate.

Die Bestim­mung des HbA1Cerfolgt über die roten Blut­kör­per­chen, die mit Hämo­glo­bin (HbA), einem kom­pli­ziert gebau­ten Eiweiß, ange­füllt sind. Der größte Teil des Hämo­glo­bins ent­hält keine Glu­kose und wird HbA2 genannt. HbA1C ist der kleine Teil, an den Glu­kose gebun­den ist. Bei Men­schen ohne Dia­be­tes beträgt der Anteil an HbA1C 4 bis 5%. Bei Dia­be­ti­kern kann die Blut­zu­cker­kon­zen­tra­tion anstei­gen und Werte über 12% errei­chen, die jedoch als unge­nü­gend beur­teilt werden.

Hier fin­dest du die Beur­tei­lung des HbA1C:

 

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2 Kommentare

  1. claudia
    Erstellt am 27. February 2013 um 11:30 | Permanent-Link

    Mein The­ra­pie­ziel ist ein HbA1C unter 6,5%, was ich zum Glück meis­tens auch errei­che.
    Man­ches Mal aller­dings ist es sehr schwer, dass ich meine Blut­zu­cker im Nor­mal­be­reich halte und dann ist lei­der auch mein Lang­zeit­blut­zu­cker­wert nicht so gut. Aber das gibt mir dann wie­der Moti­va­tion, dass ich beim nächs­ten Mal wie­der bes­ser bin.

    Gott sei Dank ist mein Blut­zu­cker die meiste Zeit leicht ein­zu­stel­len, wie ist das bei dir?

  2. hannah
    Erstellt am 27. February 2013 um 12:16 | Permanent-Link

    Solang ich noch im Kran­ken­haus war, war es natür­lich wesent­lich leich­ter, aber auch zuhause war es mög­lich. Zu Anfang war es alles andere als ein­fach. Beson­ders gehol­fen hat es mir, dass in mei­nem beson­de­ren Fall die soge­nannte Remis­si­ons­phase, also die Phase in der man noch ein wirk­sa­mes Res­t­in­su­lin hat, ziem­lich lange gedau­ert hat, und so auch meine ers­ten HbA1C-Wert sehr gut waren, was mich sehr moti­viert hat.
    Natür­lich hatte auch ich meine Durch­hän­ger, aber man muss sich immer klar machen warum man das ganze „ner­vige“ Zeug machen muss. Dabei hilft manch­mal auch ein The­ra­peut oder eine Therapeutin.

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