Insulin Invader Claudia rechnet mit Broteinheiten, du auch?

Spe­zi­ell zur Ernäh­rung bei Dia­be­tes kann man sagen, dass auch heut­zu­tage man­che Men­schen mit dem Wort Dia­be­tes eine „strenge Diät“ mit Ver­bo­ten und Vor­schrif­ten ver­bin­den. Diese Vor­stel­lung hat jedoch wenig mit der Rea­li­tät zu tun, wie du viel­leicht weißt. Denn die aktu­el­len Ernäh­rungs­emp­feh­lun­gen gel­ten sowohl für Kin­der und Jugend­li­chen mit Dia­be­tes als auch für gleich­alt­rige ohne diese Erkrankung.

Um die Wir­kun­gen von Insu­lin und Nah­rung auf­ein­an­der abzu­stim­men, ist es wich­tig zu wis­sen wel­che Lebens­mit­tel den Blut­zu­cker stei­gen las­sen. Wie du sicher weißt, sind für den Blut­zu­cker­an­stieg vor allem die Koh­len­hy­drate ver­ant­wort­lich. Damit ich nun weiß, wie viel Insu­lin ich für eine koh­len­hy­drat­häl­tige Mahl­zeit sprit­zen muss, berechne ich die Lebens­mit­teln oder Spei­sen in Bro­tein­hei­ten (=BE). Wahr­schein­lich wirst du das auch so machen, oder?

In Öster­reich ent­spre­chen 12 g Koh­len­hy­drate einer Broteinheit.

Zum Bei­spiel:

1 BE

= 25 g Misch­brot (½ Scheibe)

= 100 g Apfel (ein kleiner)

= 250 ml Milch (ein Glas)

 Am Anfang habe ich immer eine Waage und eine BE-Tabelle zur Hilfe genom­men, aber sehr schnell konnte ich die Menge gut abschät­zen. Jetzt nehme ich für Spei­sen oder Lebens­mit­tel, die ich sel­ten esse und die Menge nicht so gut abschät­zen kann auch noch eine Waage, aller­dings kommt das nur noch sel­ten vor.

Wie geht es dir mit dem Schät­zen der Broteinheiten?

BE-Seiten im Internet

http://www.stroeck.at/content/brot-und-geb%C3%A4ck-n%C3%A4hrwerttabelle
http://www.ankerbrot.at/index.php?option=com_produkte
http://www.dermann.at/produkte/brot/
http://www.mcdonalds.de/produkte/produktfinder.html#
http://www.burgerking.at/uploads/imageblockadmin/naehrwerte/naehrwerte_201212.pdf
http://www.starbucks.at/menu-list/nutrition

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Ein Kommentar

  1. hannah
    Erstellt am 9. April 2013 um 11:21 | Permanent-Link

    Mit den Bro­tein­hei­ten ist das ja auch so eine Sache. Man bekommt rie­sen­lange Lis­ten und denkt sich „Das soll ich alles aus­wen­dig ler­nen?“ – So ist es zumin­dest mir gegan­gen. Aber ich hab dann recht schnell gemerkt, dass ich die Lis­ten nicht in die­sem Sinne aus­wen­dig ler­nen musste. Da ich jeden Tag mit dem bemes­sen der Lebens­mit­tel zu tun hatte, wusste ich die Zah­len nach einer Zeit ein­fach aus­wen­dig. Mein Vater z.B: hat sich dabei viel schwe­rer getan und immer alles ver­wech­selt, aber er hatte ja auch weni­ger damit zu tun, bzw. betraf es ihn schlicht und ein­fach weniger.

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