Diabetes — Wie sage ich es meinen Freunden?

Kaum im Kran­ken­haus, wusste schon meine halbe Fami­lie wo ich bin, was ich habe und so wei­ter. Das erle­dig­ten meine Eltern für mich, wor­über ich auch sehr dank­bar war. Da sie ja in die Kran­ken­haus­si­tua­tion, mit all den neuen Infor­ma­tio­nen ein­ge­bun­den waren, kann­ten sie sich zu dem Zeit­punkt min­des­tens genauso gut aus wie ich. Ich nehme stark an, dass viele diese Situa­tion kennen.

Meine Freunde aller­dings sollte ich selbst infor­mie­ren, was auch die bes­ser Vari­ante ist. Das wollte ich auch lie­ber so, und das würde ich auch sehr emp­feh­len, da man oft per­sön­lich die Sachen bes­ser (er)klären kann.

Meine Freunde stan­den alle sofort hin­ter mir und ich glaube ver­spre­chen zu kön­nen: Sind es wirk­li­che Freunde, dann ist das ganz nor­mal. Vor allem meine bes­ten Freun­din­nen waren nicht nur lieb und hilfs­be­reit, son­dern auch sehr inter­es­siert. Ihnen hab ich allen per­sön­lich oder am Tele­fon selbst mit­ge­teilt, nach dem Motto: „Hey, ich bin im Kran­ken­haus, aber keine Angst mir geht’s gut! …“ Das hat eigent­lich immer sehr, sehr gut funk­tio­niert. Beim ers­ten Tref­fen habe ich dann immer diese Sachen mit Mes­sen, Ste­chen, Sprit­zen usw. erklärt.

Wann ich wem, was und wie viel erzählt habe, hab ich immer spon­tan ent­schie­den, aus dem Bauch her­aus und bin damit immer gut gefah­ren. Die bes­ten Erfah­run­gen hab ich aber gemacht, wenn ich ein­fach direkt erklärt habe worum’s geht, was los ist und so wei­ter. Diese Methode kann ich nur emp­feh­len ;-)

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Ein Kommentar

  1. claudia
    Erstellt am 13. May 2013 um 11:39 | Permanent-Link

    Wie ich Dia­be­tes bekom­men habe, hat meine Mut­ter wie ich noch im Kran­ken­haus war, sehr viele Freun­din­nen, Ver­wandte, … dar­über infor­miert. Ich hatte näm­lich damals noch gar kein Handy und somit nicht so schnell die Mög­lich­keit, dass ich Bescheid gebe.
    Anfangs haben mich viele bemit­lei­det und mir viele Fra­gen gestellt. Zum Glück bin ich sehr schnell gut mit der neuen Situa­tion, Dia­be­tes zu haben, zu Recht gekom­men und das habe ich auch mei­nem Umfeld gezeigt, somit hat sich eigent­lich nach der Dia­gnose für mich nicht viel verändert.

    Wie hat dein Umfeld dar­auf rea­giert? Gab es da Probleme?

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