Leben mit Diabetes

Was kommt auf mich zu?

Anfangs ist die Dia­gnose „Dia­be­tes“ meis­tens ein Schock. Nicht nur, weil man nicht weiß was auf einen zukommt, son­dern auch vor allem weil es bedeu­tet, dass man vom Zeit­punkt der Fest­stel­lung bis ans Lebens­ende damit leben und zurecht­kom­men muss.

In den ers­ten Wochen macht man sich viele Gedan­ken, wie es soweit kom­men konnte, dass gerade ICH Dia­be­tes bekom­men habe und was in der Zukunft auf mich zu kommt.

Zu Beginn lernt man den Dia­be­tes zu ver­ste­hen (wobei man dazu sagen muss, dass man ihn nie zu 100% ver­ste­hen wird) und eine gute The­ra­pie­ein­stel­lung zu fin­den. Du wirst viel Neues ler­nen wie z. B. was kann/ darf ich essen? Wie viel muss ich sprit­zen? Was ist eine Hypoglykämie?,…

Fra­gen, Fra­gen, Fra­gen und noch mehr Fra­gen tre­ten auf.

Im Laufe der Zeit bekommst du auf immer mehr dei­ner Fra­gen eine Ant­wort und irgend­wann wirst du gut mit dei­nem Dia­be­tes umge­hen kön­nen. Aber das braucht natür­lich Zeit und in die­ser Zeit, möch­ten wir vom Insu­lin Inva­ders Team, dich unter­stüt­zen und dir hel­fen auf viele dei­ner Fra­gen Ant­wor­ten zu finden.

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Mein Leben mit Diabetes. Bookmarken: Permanent-Link. Kommentieren oder ein Trackback hinterlassen: Trackback-URL.

2 Kommentare

  1. hannah
    Erstellt am 16. May 2013 um 11:25 | Permanent-Link

    „Scheiße, was heißt das jetzt für mich? Warum ich?“ – dies waren so die Fra­gen die mir vor allem am Anfang beson­ders oft durch den Kopf geschos­sen sind.
    Erst mit der Zeit begann ich alles inter­es­sant zu fin­den. Was macht Insu­lin mit dem Blut­zu­cker, was mach die­ses und jenes Essen usw. fand ich alles unglaub­lich span­nend, wäh­rend ich im Kran­ken­haus war.
    Vor allem gehol­fen haben mir meine Eltern und einige Freunde, die mich oft besu­chen kamen, bzw. sogar bei mir über­nach­ten durf­ten. So haben meine Eltern auch
    gleich alles mit­ge­lernt, und auch meine rest­li­che Fami­lie war sehr, sehr nett, hilfs­be­reit und auf­ge­schlos­sen mir und mei­nem neuen Beglei­ter gegenüber.

  2. claudia
    Erstellt am 16. May 2013 um 12:13 | Permanent-Link

    Als bei mir Dia­be­tes dia­gnos­ti­ziert wurde, habe ich die Woche davor zirka bis zu 7 Liter pro Tag getrun­ken und viel Gewicht ver­lo­ren.
    Nach der Dia­gnose habe ich anfangs nur geweint und mir immer gedacht: „Ich will nicht mein gan­zen Leben lang Insu­lin sprit­zen müs­sen.“ Aber durch die gute Ein­schu­lung im Kran­ken­haus, habe ich diese Ein­stel­lung schnell ver­lo­ren und ich habe begon­nen mich für die Erkran­kung bzw. den neuen Lebens­um­stand zu inter­es­sie­ren.
    Meine Eltern haben mich von Beginn an unter­stützt und sich aber auch gleich­zei­tig nicht zu viel in die The­ra­pie ein­ge­mischt, so konnte ich mei­nen Dia­be­tes von Anfang an selbst mana­gen und konnte mich bei Fra­gen aber trotz­dem an meine Eltern wen­den, da sie sich auch gut auskannten.

    Wie ist das bei dir? Ken­nen sich deine Eltern gut aus? Hel­fen sie dir bei der Therapie?

Schreibe eine Antwort an hannah Cancel reply

Ihre E-Mail wird niemals veröffentlicht oder verteilt. Benötigte Felder sind mit * markiert

*
*

Du kannst diese HTML Tags und Attribute verwenden: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>