Trendsport Klettern

Mit Klet­tern ver­bin­den viele Men­schen ris­kante und gefähr­li­che Situa­tio­nen am Fel­sen und Absturz­ge­fahr. Zu Recht? Mit der rich­ti­gen Aus­rüs­tung und Tech­nik bestimmt nicht.
Beim Klet­tern muss man aller­dings schon einige Aspekte beach­ten, um diese tollte Sport­art sicher durch­füh­ren und genie­ßen zu können:

- Aus­rüs­tung: Hüft­sitz­gurt, Klet­ter­schuhe, Calk­bag (Magne­sium), Seil, Kara­bi­ner, Siche­rungs­ge­räte und Helm

- Tech­nik: Bevor man das erste Mal klet­tert, muss unbe­dingt eine pro­fes­sio­nelle Ein­füh­rung in den Klet­ter­sport erfol­gen. Dazu gehört vor allem das Sichern und Absei­len. Hier dür­fen auf kei­nen Fall Feh­ler auf­tre­ten, um ein siche­res Klet­tern zu gewährleisten.

- Kör­per­li­che Vor­aus­set­zun­gen: Wenn du zum ers­ten Mal klet­terst, soll­test du ein­fa­che Klet­ter­par­cours wäh­len. Am bes­ten du beginnst in einer Klet­ter­halle, da du hier je nach kör­per­li­chem Zustand einen Schwie­rig­keits­grad aus­wäh­len kannst.

- Kör­per­li­che Anfor­de­run­gen: Der Klet­ter­sport for­dert zum einen Kraft­aus­dauer, sowie eine gute Beweg­lich­keit und zum ande­ren Kon­zen­tra­ti­ons– und Koor­di­na­ti­ons­fä­hig­keit. Man muss stän­dig ver­su­chen, einen siche­ren Stand am Fel­sen oder an den Klet­ter­stei­nen (Klet­ter­halle) zu fin­den. Nach mehr oder weni­ger lan­ger Zeit an der Kletterwand/am Fel­sen beginnt der Kör­per rasch zu ermü­den, weil sehr viele Mus­keln betä­tigt wer­den. Des­halb gilt hier wie­der: Men­schen mit Dia­be­tes müs­sen auf einen geeig­ne­ten Aus­gangs­blut­zu­cker­wert (über 150mg/dl) ach­ten. Vor allem Ein­stei­gern sei gera­ten, den Blut­zu­cker­spie­gel wäh­rend des Spor­telns regel­mä­ßig zu mes­sen, um eine Unter­zu­cke­rung zu ver­mei­den. Bitte auch unbe­dingt Koh­len­hy­drate (Bsp. Trau­ben­zu­cker) zum Klet­tern mit­neh­men, um im Not­fall rasch han­deln zu können.

Eine Dis­zi­plin des Sport­klet­terns ist übri­gens das Boul­dern. Dabei bewegt man sich knapp über dem Boden am Fel­sen oder auf der Klet­ter­wand, sodass kein Gurt bezie­hungs­weise Seil benö­tigt wird. Es genü­gen Schuhe, Calk­bag und Boul­der­matte (diese wird unter die Klet­ter­stelle gelegt).

Hast du schon Erfah­run­gen mit dem Boul­dern gemacht? Ich finde ja das macht rich­tig Spaß. Ich gehe immer mit Freun­den boul­dern, damit mich einer stüt­zen kann, falls mich doch die Kräfte ver­las­sen und ich los­las­sen muss. Der „Auf­fän­ger“ wird übri­gens „Spot­ter“ genannt.

Wie stehst du zum Klet­ter­sport? Hast du viel­leicht wei­tere Tipps, die du aus dei­ner Erfah­rung geben kannst?

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2 Kommentare

  1. claudia
    Erstellt am 16. July 2013 um 22:06 | Permanent-Link

    mit Sport­klet­tern und Boul­dern hab ich noch nicht so viel Erfah­run­gen gemacht, außer dass mir immer total schnell die Kraft aus­geht, aber was ich sehr gerne mache im Som­mer sind Klet­ter­steige. Da gibt es auch die unter­schied­lichs­ten Schwie­rig­keits­grade und da ist für jeden mit der rich­ti­gen Aus­rüs­tung was dabei :) Davor kon­trol­liere ich mei­nen Blut­zu­cker immer und ich schau dass ich mit einem höhe­ren Aus­gangs­wert starte, sodass ich sicher gehen kann, kei­nen Unter­zu­cker zu bekommen!

  2. hannah
    Erstellt am 17. July 2013 um 10:36 | Permanent-Link

    Ja! Klet­tern ist sehr, sehr toll!
    Ich hab aber auf jeden Fall den Tipp, die Insu­lin­pumpe beim hoch­klet­tern run­ter­zu­neh­men… Weil gerade bei über­hän­gen­den Wän­den fällt die gerne mal aus Taschen oder ähn­li­chen Auf­be­wah­rungs­stel­len…
    Aber ansons­ten — loslos!

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