Pubertät & Diabetes – Die große Herausforderung!?

In der Puber­tät ver­än­dert sich unser Kör­per, wir ent­wi­ckeln uns wei­ter und ver­su­chen in die­ser Ver­än­de­rung unser „Selbst“ neu zu fin­den. Unsere Gedan­ken wer­den andere, wir stre­ben nach Unab­hän­gig­keit. Nun wäre da aber noch der Dia­be­tes. Diese Schwie­rig­keit bleibt Gleich­alt­ri­gen ohne Dia­be­tes erspart. Aber gibt es über­haupt eine Schwierigkeit?

Gene­rell kann man sagen, dass je bes­ser man sei­nen Dia­be­tes akzep­tiert und kennt, umso leich­ter fällt auch der Ein­tritt in die Puber­tät. Denn wir müs­sen in die­ser Phase unse­ren Kör­per neu ken­nen­ler­nen und auch der Dia­be­tes wird sich etwas ändern. Durch den Wachs­tums­schub den jedes Mäd­chen und jeder Bub durch­macht, braucht man mög­li­cher­weise mehr Insu­lin und auf­grund der Hor­mone, die in der Puber­tät ver­mehrt aus­ge­schüt­tet wer­den, tre­ten häu­fig auch grö­ßere Blut­zu­cker­schwan­kun­gen auf.

Dann kom­men hier auch noch die ers­ten Aben­teuer der Puber­tät dazu. Man trinkt das erste Mal Alko­hol, pro­biert die erste Ziga­rette, ver­liebt sich das erste Mal – und wir dür­fen uns auch noch dem Aben­teuer „Dia­be­tes“ stel­len. Aber mit Unter­stüt­zung der Fami­lie, der Freunde und des Dia­be­tes­teams wird das Aben­teuer „Dia­be­tes“ hof­fent­lich ein ange­neh­mes mit weni­gen Problemen.

Da ich mei­nen Dia­be­tes mit 15 Jah­ren bekom­men habe und ich damals schon mit­ten in der Puber­tät war, kann ich lei­der nicht sagen, wie sich die Situa­tion des Dia­be­tes beim Ein­tritt der Puber­tät ver­än­dert hat, aber viel­leicht kann das ja jemand von euch pos­ten? Wäre sehr interessant!

Ich hatte damals zur Zeit mei­ner Dia­be­tes­dia­gnose einen Freun­des­kreis, der mich nach der Dia­gnose sehr unter­stütze, sich auch für den Dia­be­tes inter­es­sierte und mich nicht im Stich gelas­sen hat. Denn gerade in der Phase der Puber­tät, in der meist viele, neue Freund­schaf­ten ent­ste­hen, ist das oft nicht selbst­ver­ständ­lich. Wel­che Erfah­run­gen habt ihr gemacht?

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