Diabetes und Führerschein

End­lich erwach­sen —  das bedeu­tet auch: End­lich mobil wer­den — end­lich Auto­fah­ren!
Aber Stop — was mache ich als DiabetikerIn?

Wie das Füh­rer­schein­ma­chen all­ge­mein funk­tio­niert ist schnell erklärt: Theo­rie­stun­den — Theo­rie­prü­fung — prak­ti­sche Stun­den — prak­ti­sche Prü­fung. Dazwi­schen Erste-Hilfe-Kurs und — und jetzt wirds wich­tig — die amts­ärzt­li­che Untersuchung.

Damit ihr mal wisst was auf euch zu kommt:
Der Amts­arzt in der Fahr­schule schickt euch zum Amts­arzt ins Ver­kehrs­amt (in Wien ist das bei Spit­telau) die­ser schickt euch wie­derum zu einem Inter­nis­ten, der sozu­sa­gen zuge­las­sen ist fest­zu­stel­len, ob ihr „füh­rer­schein­taug­lich“ seid. Dazu wird euch Blut abge­nom­men und ein Ultra­schall von eurer Hals­schlag­ader gemacht. ( Ja, das ist fast so sinn­los wies klingt…)  Dann geht’s wie­der zurück zu dem Inter­nis­ten und dann wie­der zum Amts­arzt ins Verkehrsamt.

Ich drück euch die Dau­men, dass ihr es schafft einen unbe­fris­te­ten Schein zu bekom­men, und nicht den der auf 5 Jahre befris­tet ist.

Was außer­dem auf euch zukommt: höhere Kos­ten — bei mir per­sön­lich hat der Inter­nist knappe 100 Euro gekos­tet — und natür­lich War­te­zei­ten auf Arzt­ter­min, also wird prin­zi­pi­ell das ganze Pro­ce­dere län­ger dauern.

Ich weiß, dass das ganze anstren­gend und auch unfair ist. Warum müs­sen wir das machen und „andere“ nicht, wir sind doch genauso „taug­lich“ ein Auto zu füh­ren wie andere.
Trotz­dem: BITTE immer den Dia­be­tes ange­ben. Schon wegen mög­li­cher erhöh­ter Unfall­ge­fahr, bei­spiels­weise bei Unter­zu­cke­run­gen.
Bei Hypos natür­lich nicht Aut0fahren! Bei Hypo­ge­füh­len bitte mög­lichst schnell anhal­ten!
Außer­dem: Don’t drink and drive!

Viel Erfolg bei den Prüfungen!

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Öffentlichkeit und getagged , , . Bookmarken: Permanent-Link. Kommentieren oder ein Trackback hinterlassen: Trackback-URL.

Ein Kommentar

  1. claudia
    Erstellt am 20. September 2013 um 21:45 | Permanent-Link

    Da kann ich Han­nah nur zustim­men. Ich messe vor län­ge­ren Auto­fahr­ten auch immer mei­nen Blut­zu­cker, damit ich ein gutes Gewis­sen haben kann, dass mein Blut­zu­cker im opti­ma­len Bereich ist!
    Ich habe auch immer einen Trau­ben­zu­cker oder ein klei­nes Saft­pa­ckerl im Auto lie­gen! Das ist ganz wich­tig, falls man doch mal eine Blut­zu­cker bekommt!

Ihr Kommentar

Ihre E-Mail wird niemals veröffentlicht oder verteilt. Benötigte Felder sind mit * markiert

*
*

Du kannst diese HTML Tags und Attribute verwenden: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>