Der Schritt in die Arbeitswelt mit Diabetes

End­lich – die Schule ist abge­schlos­sen, es erwar­tet uns eine neue große Her­aus­for­de­rung – der Ein­tritt in die Berufswelt.

Grund­sätz­lich kön­nen wir jeden Beruf aus­üben.
Wir soll­ten natür­lich immer im Hin­ter­kopf behal­ten, dass es zu Hypos kom­men kann und des­we­gen man­che Berufe für uns nicht geeig­net sind. Dazu würde ich Berufe bei den Absturz­ge­fahr herrscht (z. B. Dach­de­cker oder Mau­rer) oder Berufe mit Per­so­nen­be­för­de­rung (z. B. Pilot oder Bus­chauf­feur) oder ähn­li­ches zäh­len. Aller­dings sollte man sich vor der Berufs­aus­bil­dung über die aktu­el­len Bestim­mun­gen im jewei­li­gen Land noch­mals genau infor­mie­ren, da es hier auch immer wie­der zu Geset­zes­än­de­run­gen kom­men kann.

Für uns wäre es auf­grund der Blut­zu­cker­ein­stel­lung am bes­ten, wenn wir gere­gelte Arbeits­zei­ten haben und wir wäh­rend der Arbeit die Mög­lich­keit haben bei Bedarf Zwi­schen­mahl­zei­ten zu essen oder den Blut­zu­cker mes­sen zu kön­nen. Natür­lich kön­nen wir auch im Schicht­dienst arbei­ten, da ist es aller­dings dann umso wich­ti­ger, dass wir unse­ren Dia­be­tes gut ken­nen und er gut ein­ge­stellt ist.

Wich­tig finde ich auch, dass wir unsere unmit­tel­ba­ren Arbeits­kol­le­gen über den Dia­be­tes infor­mie­ren, damit sie, wenn ein Not­fall auf­tritt, Bescheid wis­sen und rea­gie­ren können.

Bei mir in der Arbeit wis­sen meine direk­ten Arbeits­kol­le­gen über den Dia­be­tes Bescheid. Da ich zum Glück immer die Mög­lich­keit habe mei­nen Blut­zu­cker zu mes­sen und bei Bedarf eine Zwi­schen­mahl­zeit zu essen, ist es in der Arbeit noch nie zu einem Zwi­schen­fall gekom­men, in dem ich Hilfe von Kol­le­gen gebraucht hätte.

Wie ist das bei euch? Habt ihr da schon Erfah­run­gen gemacht? Viel­leicht auch bei einem Praktikum?

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2 Kommentare

  1. claudia
    Erstellt am 17. November 2013 um 21:48 | Permanent-Link

    Ja ich denke auch, dass wenn man sei­nen Blut­zu­cker öfters kon­trol­liert und immer Hypo-BE bei sich hat, fast jeden Beruf aus­üben kann :)

  2. hannah
    Erstellt am 23. November 2013 um 15:11 | Permanent-Link

    Also gerade bei den Beru­fen die ich bis jetzt so gemacht hab, sichern beim Klet­ter­turm, Gas­tro im Thea­ter, wo die Arbeit mehr oder weni­ger anstren­gend ist, pass ich meist auf mei­nen BZ auf. Wenn mög­lich wird gemes­sen und Saft ist ja zum Glück sofort ver­füg­bar.
    Ansons­ten würd ich zustim­men, dass Per­so­nen­be­för­de­rung schwie­rig ist!

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