Diabetes und regelmäßige Arztbesuche

Als (ver­ant­wor­tungs­be­wusste) Dia­be­ti­ke­rin habe ich einige Arzt­be­su­che im Jahr zu „absol­vie­ren“. Das kennt ihr bestimmt auch. Augen­arzt hier, even­tu­ell mal Haut­arzt dort, und am aller­wich­tigs­ten natür­lich: ab in die Diabetologie!

Hier soll es jetzt mal um die regel­mä­ßi­gen Arzt­be­su­che gehen: not­wen­di­ges Übel? Hilf­reich? Was denkt ihr?
Also ich per­sön­lich denke, wenn ich ganz ehr­lich bin, das es schon eine Art von zusätz­li­chem Zeit­auf­wand ist, den ich für den Dia­be­tes erbrin­gen muss. Aller­dings ist das, auch wenn’s manch­mal nervt, defi­ni­tiv eine gute Sache! Ich habe bei mei­ner Dia­be­to­lo­gin schon wirk­lich viel ler­nen und mit­neh­men kön­nen. Außer­dem bemerke ich eine stän­dige Ver­bes­se­rung mei­ner Therapie.

Frü­her, also so unge­fähr in Puber­täts­zei­ten, habe ich oft das Gefühl gehabt, meine Blut­zu­cker­werte und damit auch der HbA1c, muss für meine Ärz­tIn­nen gut sein. Es hat schon etwas gedau­ert, bis ich wirk­lich ver­stan­den hatte, dass diese Werte wich­tig für MICH sind — und mitt­ler­weile ist die Ver­bes­se­rung mei­nes HbA1c ein stän­di­ger Wett­kampf mit mir ganz alleine, und zur Zeit bin ich sehr zufrie­den :)

Mitt­ler­weile musste ich lei­der meine Dia­be­to­lo­gin ein­mal wech­seln — irgend­wann ist man ein­fach zu alt für die Kin­der­sta­tion — aber auch mit die­sem Wech­sel habe ich gute Erfah­run­gen gemacht.

Wie ist das bei euch? Seid ihr mit euren Ärz­ten zufrie­den, nervt euch was, wird euch dort gehol­fen und was denkt ihr über eure Arztbesuche?

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3 Kommentare

  1. claudia
    Erstellt am 15. December 2013 um 14:07 | Permanent-Link

    Also ich finde die gan­zen Arzt­be­su­che schon manch­mal wirk­lich läs­tig, vor allem weil man meis­ten sehr lange war­ten muss…bei mei­nem Augen­arzt ist es am schlimms­ten, da dau­erts manch­mal bis zu 3 oder 4 Stun­den bis ich kom­plett fer­tig bin…und das ist halt dann schon recht müh­sam. Aber natür­lich ist es für mich ganz, ganz wich­tig zu wis­sen ob alles passt, mein HbA1c gut ist und ich meine Dia­be­testhe­ra­pie so wei­ter­füh­ren kann wie bis­her oder etwas ändern sollte. Für mich sind die regel­mä­ßi­gen Arzt­be­su­che somit ein­fach läs­tige, aber hilf­rei­che Pflicht­ter­mine :)

    • Tanja
      Erstellt am 17. June 2014 um 21:10 | Permanent-Link

      Also diese Arzt­be­su­che machen mich fer­tig!
      Ich spre­che für meine Toch­ter sie ist erst 4 jahre alt und hat dia­be­thes seit
      1 Jahr!
      Ich kenne mich mit dem sehr gut aus und weiß
      wie der Zucker bei mei­ner klei­nen maus oft ver­rückt spielt!
      Und ich muss mir bei jeden kon­troll­gang anhö­ren warum das geht nicht das ist zu hoch und und und dabei weiß ich genau was ich tue und wie es mei­ner toch­ter am bes­ten geht !
      Ich werde jedes mal sogar geprüft und gefragt was ich tu wenn sie einen hypo hat !
      Und muss ihr das bei jeder unter­su­chung erklärn!
      Sie hat immer einen hba1c wert von 6,9 also der ist doch per­fekt oder?
      Was meint ihr dazu?

      • hannah
        Erstellt am 18. June 2014 um 10:33 | Permanent-Link

        Ja, wenn so ein Arzt­be­such so abläuft, kann ich das gut ver­ste­hen. Vor­würfe brin­gen ein­fach nix…
        Hilft der Arzt euch denn gar nicht, wie die The­ra­pie noch bes­ser ange­passt wer­den könnte? — weil 6,9 ist schon ein guter Hba1c

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