Was ist der Unterschied zwischen Diabetes Typ 1 und 2?

Beim Typ 1 Dia­be­tes  wer­den die Insu­lin bil­den­den Zel­len (Beta­zel­len) der Bauch­spei­chel­drüse zer­stört. Die Erkran­kung beginnt meist im Kindes-, Jugend oder frü­hen Erwach­se­nen­al­ter. Die Betrof­fe­nen müs­sen lebens­lang Insu­lin spritzen.

Beim Typ 2 Dia­be­tes pro­du­ziert die Bauch­spei­chel­drüse eines Men­schen nicht mehr aus­rei­chend Insu­lin. Der Kör­per rea­giert nur noch unge­nü­gend auf die ver­min­derte kör­per­ei­gene Insu­lin­aus­schüt­tung. Die Leis­tung der Insu­lin pro­du­zie­ren­den Zel­len der Bauch­spei­chel­drüse (Beta­zel­len) nimmt mit dem Fort­schrei­ten der Erkran­kung ab. Die Erkran­kung beginnt nicht immer, aber meist im mitt­le­ren bis spä­te­ren Erwach­se­nen­al­ter und ist oft mit ande­ren Erkran­kun­gen wie Blut­hoch­druck und Fett­stoff­wech­sel­stö­run­gen ver­bun­den. Die Betrof­fe­nen neh­men orale Anti­dia­be­tika oder sprit­zen Insulin.

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